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Widler Friberg
11. Mai 2026

Raum für automobile Werte

Viele historische oder exklusive Fahrzeuge verbringen Monate unbewegt in Garagen oder Sammlungen. Nicht aus mangelnder Wertschätzung, sondern weil im Alltag oft die Zeit fehlt für die Aufmerksamkeit, die ein solches Automobil eigentlich braucht. Und genau dort beginnt die eigentliche Frage:Wem vertraut man etwas an, das emotional und materiell von so grossem Wert ist? 

Vertrauen entsteht nicht auf Papier Hinter Park Unique stehen Menschen, die diese Verantwortung nicht nur verstehen, sondern selbst leben. Menschen, die wissen, dass es bei besonderen Fahrzeugen nie nur um Technik geht – sondern immer auch um Vertrauen. Zwei Persönlichkeiten prägen diese Philosophie besonders: Remo Friberg und Marcel Widler.

«Viele suchen nicht einfach einen Stellplatz. Sie suchen das Gefühl, dass ihr Fahrzeug verstanden wird.»
Remo Friberg

Remo Friberg kennt die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Fahrzeug seit seiner Kindheit. Er ist in einer Rennfahrerfamilie aufgewachsen, verbrachte unzählige Stunden an Rennstrecken und später in Werkstätten. Die Leidenschaft für Automobile war immer Teil seines Lebens.

Heute begegnet er Menschen, deren Fahrzeuge weit mehr bedeuten als reine Mobilität. «Viele suchen nicht einfach einen Stellplatz», sagt Remo Friberg. «Sie suchen das Gefühl, dass ihr Fahrzeug verstanden wird.»

Oft fehle den Halter:innen die Zeit, sich um ihr Fahrzeug zu kümmern. Und wenn man endlich wieder fahren möchte, funktioniert etwas nicht mehr. Die Batterie ist leer. Ein Sensor streikt. Eine kleine technische Ursache nimmt die Freude an der geplanten Ausfahrt. Park Unique setzt genau dort an: nicht nur beim Fahrzeug selbst, sondern beim gesamten Erlebnis darum herum. 

Servicearbeiten, Zustandsberichte, Bewegungsfahrten und technische Betreuung werden dokumentiert und transparent festgehalten. Kund:innen wissen jederzeit, was mit ihrem Fahrzeug geschieht. Nicht Kontrolle steht dabei im Vordergrund, sondern Vertrauen.

«Das Auto ist bei uns Gast. Und entsprechend behandeln wir es auch», sagt Remo Friberg. Dieses Verständnis zeigt sich in vielen kleinen Dingen: in der persönlichen Betreuung, in der Zeit, die man sich nimmt, im direkten Austausch mit den Besitzer:innen.

Werterhalt beginnt lange vor der Restaurierung
Während Remo Friberg die Beziehung zwischen Besitzer:in und Fahrzeug begleitet, widmet sich Marcel Widler mit seinem Unternehmen Olditex dem, was man oft erst bemerkt, wenn es zu spät ist: dem technischen Erhalt.

Widler stammt aus einer Familie, deren Geschichte seit Generationen mit demAutomobil verbunden ist. Sein Ururgrossvater fuhr noch Kutschen, sein Urgrossvater importierte die ersten Automobile aus den USA in die Schweiz und gründete eine der ersten Autogaragen in St. Gallen. Schon als Kind war für Widler klar, dass Fahrzeuge mehr sein können als Maschinen.

«Ein Auto soll man so gut pflegen wie sich selbst.»
Marcel Widler

Historische Automobile versteht er als technisches Kulturgut – als Teil der  eigenen Geschichte. Ein Stück Vergangenheit, das geblieben ist. Genau deshalb müsse man sorgsam mit ihrer Substanz umgehen.